Das Planungstreffen findet wieder nachmittags statt. Du hast dann Zeit, der Raum ist frei und die bekannten Gesichter kommen zuverlässig. Wer arbeitet oder Kinder abholt, fehlt erneut. Später wunderst du dich, warum ausgerechnet diese Nachbarn beim Straßenfest eigene Wünsche anmelden, obwohl sie nie mitplanen.
Ein möglicher Grund steckt in diesem Satz: Dahinter steht Angst: dass andere Zeiten deine eingespielte Organisation durcheinanderbringen. Worauf baust du – auf den bequemen Stammtermin oder auf wechselnde Gelegenheiten zur Beteiligung? Abwesenheit verrät dir noch nicht, wie wichtig jemandem das Fest ist.
Wer auf Liebe baut, fragt vor der nächsten Einladung nach erreichbaren Zeitfenstern. Du darfst auch deine Grenzen nennen. Vielleicht wechselt der Termin, vielleicht sammelt ihr Vorschläge schriftlich. Entscheidend ist, dass Mitwirkung nicht von deinem Kalender allein abhängt.