Du legst am Abend den Wecker auf sechs Uhr und bist fest entschlossen. Am Morgen klingelt er, und du drückst sofort auf Schlummern, dann noch zweimal. Eine Stunde später stehst du gehetzt auf und ärgerst dich über dich selbst.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass der frühe Morgen dir gehört und dich mit stillen Gedanken konfrontiert, denen du tagsüber ausweichst. Worauf baust du – auf die Versprechen des Abends oder auf den schläfrigen Kompromiss des Morgens?
Wer auf Liebe baut, stellt den Wecker zehn Minuten früher statt eine Stunde und beginnt klein. Du darfst dir Zeit für dich nehmen, ohne gleich ein ganzes Morgenritual durchziehen zu müssen.