Jeden Sonntagabend nimmst du dir vor, in der Woche endlich Ordnung zu schaffen. Der Stapel wächst, und du weichst ihm aus. Erst wenn sich Besuch ankündigt, räumst du in einem Rausch alles weg.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass deine Unordnung dich als nachlässig entlarvt, sobald jemand hinsieht. Worauf baust du – auf Ordnung für andere oder auf ein Zuhause, in dem du dich selbst wohlfühlst?
Wer auf Liebe baut, räumt für sich selbst auf, in kleinen Schritten und ohne Druck. Du darfst dein Zuhause pflegen, weil du es verdienst, nicht weil Gäste kommen. Ordnung ist dann dein Freund, wenn sie dir selbst dient.