Jeden Abend liegst du wach, weil der Kopf noch die Liste von morgen durchgeht. Statt das Handy früher wegzulegen, greifst du zur Tablette. Sie wirkt, aber der Morgen fühlt sich bleiern an.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass du ohne die schnelle Hilfe die Nacht nicht überstehst und am nächsten Tag versagst. Worauf baust du – auf die Chemie, die dich abschaltet, oder auf einen ruhigeren Abend, der deinen Körper selbst schlafen lässt?
Wer auf Liebe baut, dimmt am Abend das Licht, schreibt die Sorgen auf einen Zettel und geht zur gleichen Zeit ins Bett. Du darfst langsamer einschlafen, ohne sofort zur Tablette zu greifen. Dein Körper kennt den Weg in den Schlaf, wenn du ihm den Raum gibst.