Deine Chefin sagt vor allen, dass du den Abschluss großartig gemeistert hast. Du zuckst mit den Schultern und sagst, es sei nichts Besonderes gewesen. Später fragst du dich, warum du deine eigene Leistung so kleinredest.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass sichtbarer Stolz dich angreifbar und überheblich wirken lässt. Worauf baust du – auf bescheidene Abwehr oder auf das stille Annehmen dessen, was du kannst?
Wer auf Liebe baut, sagt Danke und erlaubt dem Lob, anzukommen. Du darfst stolz sein auf das, was du geschafft hast, ohne dich dafür zu entschuldigen. Deine Arbeit darf gesehen und benannt werden.