Du bist seit längerer Zeit unzufrieden und suchst trotzdem nach dem entscheidenden guten Gefühl für deinen aktuellen Job. Erst wenn du ihn richtig verstanden oder ausreichend gewürdigt hast, scheint ein Wechsel erlaubt. So wird dein Abschied an eine Zufriedenheit gebunden, die gerade nicht entsteht.
Vielleicht möchtest du nicht undankbar sein. Vielleicht wurde dir beigebracht, dass Durchhalten grundsätzlich besser sei als Gehen. Dabei braucht eine Veränderung keine vollständige Versöhnung mit dem bisherigen Arbeitsplatz. Es kann genügen, dass wichtige Bedingungen dauerhaft nicht passen und erreichbare Verbesserungen ausgeblieben sind.
Du darfst nüchtern betrachten, was gut war, was schwierig bleibt und welche Möglichkeiten realistisch sind. Daraus muss kein sofortiger Entschluss folgen. Aber deine Unzufriedenheit darf eine Information sein, nicht nur ein persönlicher Mangel, den du vor jedem weiteren Schritt erst beseitigen musst.