Warum misst du Liebe an dem, was du aufgeben musst?

Du gibst auf, verzichtest, stellst dich zurück – und führst dabei still Buch. Irgendwann fragst du dich, ob du genug bekommst für alles, was du aufgibst. Warum misst du Liebe an dem, was du aufgeben musst?

Dahinter steht Angst: die Angst, dass deine Liebe nur zählt, wenn sie etwas kostet. Du hast gelernt, dass Aufopferung gesehen und belohnt wird. Doch Liebe, die zur Rechnung wird, hört auf, Liebe zu sein. Sie wird zur Schuld, die beide Seiten erdrückt. Du gibst nicht aus Fülle, sondern aus Angst, sonst nicht genug zu sein.

Worauf baust du – auf das Aufrechnen oder auf das Geben, das freiwillig fließt? Wer auf Liebe baut, gibt, ohne zu verrechnen. Liebe misst sich nicht am Opfer, sondern an der Leichtigkeit, mit der du bleibst.

Weiterfragen: Warum lieben wir Menschen, die uns wehtun? · Warum verletzen wir die, die uns am nächsten sind?

Bleib neugierig.

Eine Frage „Warum?“ pro Woche – direkt in dein Postfach.

Nach oben scrollen