Du setzt dich hin, misst deinen Blutdruck, und weil der Wert zu hoch wirkt, misst du gleich noch einmal. Beim dritten Mal zittert deine Hand, und der Wert steigt weiter. Du fühlst dich schlechter als vorher.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass du eine Zahl nicht aushältst, die außerhalb deiner Kontrolle liegt. Worauf baust du – auf das wiederholte Messen, das dich beruhigen soll, oder auf einen ruhigen Wert, den du einmal täglich und entspannt nimmst?
Wer auf Liebe baut, legt das Gerät nach einer Messung weg und schreibt den Wert einfach auf. Du darfst deinem Körper vertrauen, auch wenn die Zahl nicht perfekt ist. Der Wert ist eine Momentaufnahme, kein Urteil.