Deine Freundin durchlebt gerade eine schwere Zeit, und du weißt es. Trotzdem schreibst du nicht, weil du nicht weißt, was du sagen sollst. Die Tage vergehen, und dein Schweigen wird immer schwerer zu brechen. Du fühlst dich jedes Mal schlecht, sobald du an sie denkst.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass du die falschen Worte findest und alles schlimmer machst. Worauf baust du – auf das Schweigen, das sich wie Gleichgültigkeit anfühlt, oder auf die Nähe, die keine perfekten Sätze braucht?
Wer auf Liebe baut, schreibt ihr einfach, dass er an sie denkt. Du darfst unperfekt antworten, solange du dich meldest.