Jemand fragt, wie es dir wirklich geht, und du antwortest mit einem flachen „Alles gut“. Du ziehst eine Mauer hoch, obwohl du dir nichts mehr wünschst, als endlich gesehen zu werden.
Dahinter steht Angst: dass man dein Inneres sieht und es nicht liebenswert findet, sobald du dich zeigst. Worauf baust du – auf den Schutz der Distanz oder auf das Risiko, mit deinem echten Selbst gemocht zu werden?
Wer auf Liebe baut, lässt die Mauer Stück für Stück herunter und traut sich, gesehen zu werden. Du darfst zeigen, wie es dir wirklich geht – Nähe entsteht nur dort, wo jemand hineinschauen darf.