Das Gerät liegt mit dem Display nach unten neben deinem Teller. Bei jedem Summen zuckt deine Hand, doch du drehst es nicht um. So sitzt du da und tust, als wärst du ganz bei den anderen.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass du etwas verpasst, wenn du nicht wenigstens hinhörst. Worauf baust du – auf ein halb verstecktes Handy oder auf ein Gespräch, das dich wirklich erreicht? Deine Aufmerksamkeit ist nicht teilbar.
Wer auf Liebe baut, lässt das Handy in der Tasche und wendet sich den Menschen am Tisch zu. Du darfst erreichbar sein und trotzdem eine halbe Stunde ganz hier bleiben. Was wichtig ist, wartet auf dich.