Bei der Urlaubsplanung schlägt er wieder das Meer vor, obwohl du lieber in die Berge fährst. Du nickst und sagst „mir egal,“ obwohl es dir gar nicht egal ist. Hinterher ärgerst du dich still über deine eigene Zustimmung.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass deine eigene Meinung den Frieden stört und du als anstrengend gelten könntest. Worauf baust du – auf Harmonie, die deine Wünsche begräbt, oder auf eine Partnerschaft, in der auch deine Stimme zählt? Wer immer nachgibt, verschwindet irgendwann aus der eigenen Beziehung.
Wer auf Liebe baut, sagt beim nächsten Mal freundlich, was er sich wünscht. Du darfst deine Vorlieben nennen, ohne zu streiten. Ein Kompromiss ist kein Konflikt, sondern ein Zeichen, dass beide zählen.