Warum lässt du das Wasserglas vom Abend jeden Morgen neben dem Bett stehen?

Abends nimmst du ein Glas Wasser mit ans Bett und trinkst nur die Hälfte. Am Morgen steht es noch da, und im Laufe der Woche sammeln sich zwei, drei Gläser. Du bringst sie erst in die Küche, wenn der Nachttisch voll ist.

Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass der kleine Gang zur Küche deinen Morgen schon früh in Pflichten verwandelt. Worauf baust du – auf einen ungestörten Start oder auf einen aufgeräumten Ort, der dich zur Ruhe kommen lässt?

Wer auf Liebe baut, nimmt das Glas beim ersten Aufstehen mit und stellt es direkt in die Spülmaschine. Du darfst morgens träge sein und trotzdem eine einzige Kleinigkeit erledigen.

Bleib neugierig.

Einmal pro Woche: eine Frage, eine konkrete Alltagsszene und ein bewusst ausgewählter Text aus dem Archiv. Manchmal kommt ein Einwand dazu – damit aus Nachdenken keine neue Vorschrift wird. Kein Feed der neuesten Beiträge.

Nach oben scrollen