Warum lässt du das volle Wasserglas neben dem Laptop stehen?

Jeden Morgen füllst du dir ein großes Glas Wasser und stellst es neben die Tastatur. Am Abend ist es noch genauso voll, nur der Kaffee ist getrunken. Du weißt, dass dein Kopf am Nachmittag dröhnt, wenn du nichts trinkst, und lässt es trotzdem stehen.

Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass die Pause zum Trinken deinen Arbeitsfluss unterbricht und du dann nicht mehr hineinfindest. Worauf baust du – auf ununterbrochenes Weitertippen oder auf einen Körper, der dir beim Denken hilft?

Wer auf Liebe baut, greift einmal in der Stunde bewusst zum Glas und trinkt drei ruhige Schlucke. Du darfst deinen Körper versorgen, ohne dass die Arbeit darunter leidet; ein kurzer Moment reicht oft schon aus.

Bleib neugierig.

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