Der Topf ist fast voll, obwohl nur du am Tisch sitzt. Du füllst zwei Teller, isst einen und stellst den Rest in den Kühlschrank. Am nächsten Abend kochst du wieder zu viel.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass weniger nicht genügt und jemand hungrig bleiben könnte. Worauf baust du – auf volle Töpfe oder auf die Menge, die du wirklich brauchst? Genug ist eine Frage des Maßes, nicht der Masse.
Wer auf Liebe baut, kocht eine passende Portion und genießt sie ohne schlechtes Gewissen. Du darfst deinen Hunger ernst nehmen und nach ihm kochen. Ein gefüllter Teller muss kein überfüllter Topf sein.