Warum klebst du an einer falschen Meinung, statt sie zu korrigieren?

Du merkst längst, dass du danebenliegst, aber du hältst trotzdem an deiner Haltung fest. Lieber verteidigst du den Irrtum, als zuzugeben, dass du dich geirrt hast. Der Fehler bleibt stehen, und du mit ihm.

Dahinter steht Angst: dass ein Eingeständnis dich schwach und unglaubwürdig macht. Worauf baust du – auf das sture Festhalten oder auf den Mut, den eigenen Irrtum zu benennen?

Wer auf Liebe baut, kann seinen Fehler eingestehen, ohne daran zu zerbrechen. Du darfst deine Meinung ändern – wer dazulernt, ist nicht wankelmütig, sondern lebendig.

Weiterfragen: Warum verwechseln wir Sicherheit mit Stillstand? · Warum halten wir Schweigen für Zustimmung?

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