Warum kehrst du deinem eigenen Körper den Rücken?

Du lebst in deinem Kopf, planst, denkst, sorgst – und vergisst den Körper, der all das trägt. Du nimmst ihn hin, als wäre er nur ein Gefährt, das eben funktionieren muss. Dabei wartet er still darauf, dass du dich ihm wieder zuwendest.

Dahinter steht Angst: dass du dich verlierst, wenn du dich auf deinen Körper einlässt, und dass Gefühl dich von deinen Zielen ablenkt. Worauf baust du – auf das reine Denken oder auf die Verbindung, die Kopf und Körper vereint?

Wer auf Liebe baut, wendet sich seinem Körper zu und bewohnt ihn ganz. Du darfst in deinen Körper zurückkehren, ihn spüren und bejahen – er ist dein Zuhause, kein Fremder.

Weiterfragen: Warum isst du, wenn du traurig bist, statt zu fühlen? · Warum ignorierst du die Müdigkeit deiner Augen?

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