Warum jammerst du nie, selbst wenn es dir richtig schlecht geht?

Dir geht es schlecht, aber du sagst zu allen: Mir geht es gut. Du hältst Schmerzen, Sorgen und Müdigkeit für dich und machst weiter, als wärst du aus Eisen. Hilfe zu bitten kommt dir nicht in den Sinn.

Dahinter steht Angst: dass du zur Last fällst, sobald du sagst, wie es dir wirklich geht, und dass dich dann alle meiden. Worauf baust du – auf das stille Aushalten, das dich isoliert, oder auf das Vertrauen, dass andere für dich da sind?

Wer auf Liebe baut, darf sagen, wenn es ihm schlecht geht, und nimmt Hilfe an. Du darfst um Unterstützung bitten – du musst nicht alles allein tragen.

Weiterfragen: Warum denkst du, Ruhe müsse verdient werden? · Warum hält dich ein alter Fehler noch immer gefangen?

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