Nach der dritten Stunde am Schreibtisch zieht es in deinem unteren Rücken. Du rückst kurz hin und her, sitzt aber weiter, weil die Arbeit nicht wartet. Das Ziehen wird zum ständigen Begleiter, den du kaum noch wahrnimmst.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass Pausen wie Faulheit wirken und du den Anschluss verlierst, wenn du aufstehst. Worauf baust du – auf stundenlanges Durchhalten oder auf kleine Unterbrechungen, die deinen Rücken entlasten?
Wer auf Liebe baut, stellt sich alle halbe Stunde hin, geht ein paar Schritte und lockert die Schultern. Du darfst aufstehen, ohne deine Arbeit zu verlieren. Ein Rücken, der sich bewegen darf, hält viel länger durch.