Du trägst Überzeugungen mit dir herum, die dir längst nicht mehr guttun. Sie waren einmal nützlich, jetzt sind sie nur noch schwer. Du hältst sie fest, als müsstest du ihnen treu bleiben.
Dahinter steht Angst: dass das Loslassen alter Gedanken dich entwurzelt und du ohne sie nicht weißt, wer du bist. Worauf baust du – auf das Festhalten oder auf das Wachsen, das im Loslassen liegt?
Wer auf Liebe baut, lässt Gedanken gehen, wenn sie nicht mehr dienen. Du darfst dich verändern – dein Denken darf mit dir wachsen, statt dich festzuhalten.
Weiterfragen: Warum schützt du deine Überzeugung vor neuen Fakten? · Warum glaubst du, eine Antwort sei wichtiger als die Frage, die sie öffnet?