Die Jeans liegt seit zwei Jahren ungetragen im Schrank. Du hast sie nie wieder angezogen, aber weggeben kannst du sie nicht. Immer wenn du sie siehst, sagst du dir, dass du bald wieder hineinpasst.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass du einen Teil von dir aufgibst, wenn du die Hose weggibst, und dass die Hoffnung auf Veränderung damit verschwindet. Worauf baust du – auf Kleidung, die dir heute passt, oder auf die alte Hose, die dich an ein anderes Ich erinnert?
Wer auf Liebe baut, sortiert die Jeans aus und gibt ihr einen neuen Platz bei jemandem, der sie trägt. Du darfst dich so annehmen, wie du jetzt bist, ohne dich an eine alte Größe zu klammern.