Du weißt genau, dass die abendliche Stunde am Bildschirm dir den Schlaf raubt. Trotzdem sitzt du wieder da und sagst dir, heute sei das letzte Mal. Das letzte Mal ist es schon lange nicht mehr.
Vielleicht trifft auf dein Festhalten zu: Dahinter steht Angst: dass die Gewohnheit dich tröstet und du ohne sie mit der Stille allein wärst. Worauf baust du – auf den vertrauten Trost oder auf die Ruhe, die du dir eigentlich wünschst? Was dir schadet, hält dich nur, solange du nicht loslässt.
Wer auf Liebe baut, tauscht einen kleinen Teil der Gewohnheit gegen etwas Freundliches und beobachtet, wie es sich anfühlt. Du darfst dich Schritt für Schritt verändern, ohne dich zu verurteilen.