Warum hältst du an einem Hobby fest, das dir kaum noch Freude macht?

Seit Jahren kennen dich alle als die Person mit diesem Hobby. Geschenke, Einladungen und Gespräche drehen sich darum. Inzwischen gehst du nur noch selten mit Freude hin, aber aufzuhören fühlt sich größer an als eine freie Stunde im Kalender zurückzugewinnen.

Ein Hobby kann zu einer sozialen Adresse werden. Wenn es wegfällt, fragst du dich vielleicht, worüber andere dich künftig erkennen. Dazu kommen investierte Zeit, Freundschaften und schöne Erinnerungen. Keine dieser Bindungen verpflichtet dich jedoch, eine frühere Begeisterung dauerhaft weiterzuspielen und jeden Zweifel zu verschweigen.

Du musst nicht sofort alles verkaufen. Eine angekündigte Pause kann zeigen, was du wirklich vermisst. Vielleicht bleibt die Gemeinschaft wichtig, während die Tätigkeit endet. Du darfst Interessen verändern, ohne damit die Jahre abzuwerten, in denen sie dir viel bedeutet haben.

Bleib neugierig.

Einmal pro Woche: eine Frage, eine konkrete Alltagsszene und ein bewusst ausgewählter Text aus dem Archiv. Manchmal kommt ein Einwand dazu – damit aus Nachdenken keine neue Vorschrift wird. Kein Feed der neuesten Beiträge.

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