Endlich hast du frei, doch statt dich auf das Sofa zu legen, schreibst du eine Liste mit Dingen, die noch zu erledigen wären. Jede halbe Stunde Ruhe fühlt sich an wie vertane Zeit. Abends bist du müde und hast trotzdem das Gefühl, nichts geschafft zu haben.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass du nur dann etwas wert bist, wenn du sichtbar produktiv und nützlich bist. Worauf baust du – auf das Abarbeiten von Pflichten oder auf das Vertrauen, dass Ruhe dich nicht nutzlos macht?
Wer auf Liebe baut, legt sich bewusst eine Stunde hin und nennt es Erholung, nicht Faulheit. Du darfst nichts tun, ohne dich dafür rechtfertigen zu müssen.