Warum genügt dir dein eigenes Wissen, obwohl es Lücken hat?

Du hast das Gefühl, genug zu wissen, und hörst auf, dazuzulernen. Deine Ansichten stehen fest, und Neues prallt an ihnen ab. Doch wer zu wissen glaubt, hört auf zu fragen – und damit auf zu wachsen.

Dahinter steht Angst: dass neues Wissen dich verunsichert und dein bisheriges Bild ins Wanken bringt. Worauf baust du – auf den stillstehenden Besitz oder auf das lebendige Lernen, das nie fertig ist?

Wer auf Liebe baut, bleibt lernend bis zuletzt und hält sein Wissen für einen Anfang, nicht für ein Ende. Du darfst immer wieder dazulernen – der Wissende, der lernt, ist stärker als der, der alles zu wissen meint.

Weiterfragen: Warum fragst du nicht, wenn du es nicht weißt? · Warum glaubst du, dass Nichtwissen dich entwertet?

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