Du kennst die Zeit, die der Weg braucht, und gehst trotzdem zu spät los. Dann hetzt du, rennst die letzte Strecke und kommst atemlos an. Der Stress war vermeidbar, aber du wiederholst ihn jeden Tag.
Dahinter steht Angst: vor der leeren Zeit des Wartens und davor, zu früh da zu sein, ohne Aufgabe. Worauf baust du – auf die knappe Kante oder auf die Ruhe, die Zeit zum Ankommen lässt?
Wer auf Liebe baut, geht früh genug und kommt in Ruhe an. Du darfst dir Zeit geben – ankommen ist besser als ankommen müssen.
Weiterfragen: Warum verschiebst du das Aufräumen auf einen Tag, der nie kommt? · Warum isst du vor dem Kühlschrank stehend?