Jede Woche kaufst du frisches Gemüse, obwohl von letzter Woche noch einiges im Kühlschrank liegt. Manches wirfst du am Ende weg, weil du es nicht geschafft hast. Trotzdem fühlt sich der volle Kühlschrank gut an.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass ein leerer Kühlschrank bedeutet, du wärst nicht versorgt und würdest plötzlich etwas vermissen. Worauf baust du – auf Vorräte, die du wirklich aufbrauchst, oder auf die Fülle, die dich beruhigt, aber auch verschwendet?
Wer auf Liebe baut, kocht erst mit dem, was da ist, und kauft nur nach, was fehlt. Du darfst einen vollen Kühlschrank haben, ohne dass gutes Essen darin verdirbt.