Warum erzählst du deinen Freunden nie von deinen Sorgen in der Beziehung?

Wenn ihr euch trefft, fragst du nach ihren Kindern, ihrer Arbeit, ihren Plänen. Von deinem Kummer zu Hause erzählst du nichts, obwohl er dich nachts wachhält. Du lachst mit und wechselst schnell das Thema.

Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass deine Probleme die anderen belasten und du als schwach gelten könntest. Worauf baust du – auf ein starkes Bild, das dich einsam macht, oder auf Freunde, die deine Last mit dir tragen wollen? Geteilte Sorge wird nicht doppelt, sondern halb so schwer.

Wer auf Liebe baut, sagt einem vertrauten Menschen, wie es ihm wirklich geht. Du darfst um ein offenes Ohr bitten. Echte Nähe beginnt dort, wo du aufhörst, nur die gute Seite zu zeigen.

Bleib neugierig.

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