Jeder Mensch, jede Idee, jedes Gefühl muss bei dir in eine Schublade passen – sonst macht es dich unruhig. Warum brauchst du für alles eine Schublade?
Dahinter steht Angst: die Angst, dass das Unsortierte dich überfordert und du ohne Ordnung den Überblick verlierst. Doch manches passt in keine Schublade, und genau da beginnt das Lebendige. Worauf baust du – auf die Ordnung oder auf den Mut zum Unsortierten?
Wer auf Liebe baut, hält es aus, dass nicht alles einen Namen hat. Du darfst etwas unbenannt lassen.
Weiterfragen: Warum misstrauen wir dem Einfachen? · Warum misstrauen wir dem, was wir nicht verstehen?