Du trägst die Einkäufe, kochst, putzt und räumst, während die anderen auf dem Sofa sitzen. Du seufzt, aber du fragst nicht, ob dir jemand die Last abnimmt. Am Abend bist du leer, und niemand hat es gemerkt.
Dahinter steht Angst: dass du als undankbar oder schwach giltst, wenn du um Hilfe bittest. Worauf baust du – auf die stille Selbstaufopferung oder auf die Nähe, die entsteht, wenn du teilst und bittest?
Wer auf Liebe baut, bittet um Unterstützung und lässt andere an seiner Last teilhaben. Du darfst Hilfe annehmen – das macht dich nicht schwach, sondern ehrlich und verbunden.
Weiterfragen: Warum lässt du das Licht an, wenn du den Raum verlässt? · Warum scrollst du weiter, obwohl du längst alles gesehen hast?