Seit Wochen wird dir manchmal schwindelig, wenn du schnell aufstehst. Du hältst dich kurz am Tisch fest und tust so, als wäre nichts. Vor deinem Partner erwähnst du es mit keinem Wort. Du willst niemanden mit deinen Beschwerden belasten.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass aus einer Kleinigkeit eine große Sorge wird, die dein Umfeld belastet. Worauf baust du – auf das Alleintragen, das stark wirkt, oder auf ein gemeinsames Hinsehen, das dich entlastet?
Wer auf Liebe baut, erzählt heute Abend davon und bittet darum, dich zum Arzt zu begleiten. Du darfst dich anlehnen, ohne deine Unabhängigkeit aufzugeben. Zusammen hinschauen nimmt dem Schwindel einen Teil seiner Macht.