Die Feiertage sind vorbei, doch das neue Jahr fühlt sich zunächst wie eine Verlängerung des alten an. Erst im Supermarkt, zwischen Brot und Waschmittel, kommst du wieder im Alltag an. Die großen Wünsche vom Jahreswechsel werden kleiner und zugleich konkreter, weil sie nun neben gewöhnlichen Aufgaben bestehen müssen.
Ein Datum setzt eine klare Grenze, dein Erleben folgt ihr nicht unbedingt sofort. Manchmal braucht ein neuer Abschnitt vertraute Handlungen, um wirklich zu beginnen. Im Alltag zeigt sich, welche Ideen Platz finden und welche nur zur besonderen Stimmung einer Nacht gehörten. Das ist keine Enttäuschung, sondern eine andere Art von Klärung.
Vielleicht nimmst du dir für diese Woche nur eine kleine Veränderung vor. Du musst das neue Jahr nicht auf einmal bewohnen. Es darf mit einem vollen Einkaufsbeutel und einem einfachen Abendessen anfangen.