Warum lobst du alle anderen, nur dich selbst nicht?

Für andere findest du mühelos freundliche Worte, doch für dich selbst hast du nur Kritik übrig. Was dir gelingt, tust du ab, und deine Stärken übersiehst du geflissentlich. Du bist die Einzige, die du nie lobst.

Dahinter steht Angst: dass Eigenlob stinkt und du überheblich wirkst, wenn du gut über dich sprichst. Worauf baust du – auf die ständige Selbstkritik, die dich auslaugt, oder auf die Freundlichkeit, die du auch dir selbst gönnen darfst?

Wer auf Liebe baut, redet mit sich wie mit einem geliebten Menschen. Du darfst dich loben und deine Stärken sehen – das ist keine Eitelkeit, sondern Wahrheit.

Weiterfragen: Warum denkst du nachts über Sätze nach, die niemand sonst erinnert? · Warum misst du deinen Wert an Dingen, die morgen nichts mehr bedeuten?

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