Ein Fehler von damals taucht immer wieder auf und macht dich klein, obwohl ihn längst niemand mehr erwähnt. Du wirfst dir vor, was du nicht mehr ändern kannst, und gönnst dir nichts Gutes. Als müsstest du für immer büßen, obwohl dir jeder längst verziehen hat.
Dahinter steht Angst: dass du das Vergangene nie wiedergutmachen kannst und deshalb kein Glück verdient hast. Worauf baust du – auf die ewige Selbstbestrafung oder auf die Vergebung, die auch dir zusteht?
Wer auf Liebe baut, verzeiht sich, was längst vergangen ist. Du darfst die alte Schuld ablegen und nach vorn schauen.
Weiterfragen: Warum glaubst du deiner Angst mehr als deiner Sehnsucht? · Warum fühlst du dich leer, obwohl alles da ist?