Warum verschanzt du dich hinter Arbeit?

Du stürzt dich in Aufgaben, sobald Gefühle hochkommen. Arbeit wird zu deinem Versteck, und du spürst dich selbst nur noch als erledigte Punkte auf einer Liste. Je voller der Kalender, desto ruhiger fühlst du dich – und desto ferner bist du dir selbst.

Dahinter steht Angst: dass dich die Gefühle überwältigen, wenn du innehältst, und dass hinter der Beschäftigung eine Leere wartet. Worauf baust du – auf das Versteck im Tun oder auf die Begegnung mit dir selbst, die dich erst heil macht?

Wer auf Liebe baut, hält auch die Stille aus und begegnet sich selbst, ohne davonzulaufen. Du darfst pausieren – du musst dich nicht hinter Aufgaben verstecken.

Weiterfragen: Warum hältst du deine Geschichte für zu klein, um erzählt zu werden? · Warum trittst du auf die Bremse, sobald etwas wächst?

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