Warum versteifst du dich auf Perfektion, die niemand verlangt?

Eine Arbeit ist längst fertig, aber du feilst noch Stunden an winzigen Kleinigkeiten. Du kannst nichts aus der Hand geben, solange nicht jedes Detail makellos erscheint. Kein Kollege, kein Freund und kein Chef hat je so viel von dir verlangt, wie du von dir selbst verlangst.

Dahinter steht Angst: dass man dich für einen einzigen Fehler verurteilt und du dann deinen ganzen Wert verlierst. Worauf baust du – auf das fehlerlose Bild oder auf das Vertrauen, dass du auch mit Ecken genug bist?

Wer auf Liebe baut, darf Fehler machen und daraus lernen, statt sich an Perfektion zu erschöpfen. Du darfst Dinge abschließen, auch wenn sie nicht vollkommen sind – gut ist gut genug.

Weiterfragen: Warum wartest du auf den einen Moment, der alles ändert? · Warum misst du dich an deinem schlechtesten Tag?

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