Der Stuhl wackelt, die Tasse hat einen Sprung, aber du behältst beides. Du sagst dir, dass man es noch gebrauchen oder reparieren könnte. So sammelt sich das Kaputte an, und der funktionierende Teil verliert den Platz.
Dahinter steht Angst: dass du mit dem Wegwerfen etwas Lebendiges verlierst und dich schuldig machst. Worauf baust du – auf das Festhalten am Zerbrochenen oder auf den Mut, Platz für Neues zu schaffen?
Wer auf Liebe baut, darf loslassen, was seinen Dienst getan hat, ohne sich dafür zu verurteilen. Du darfst das Kaputte gehen lassen – es hält dich nicht mehr, es beschwert dich nur.