Jemand sagt etwas Freundliches über dich – und sofort suchst du nach dem Haken. Warum kannst du Komplimente kaum annehmen?
Wenn du Lob nicht glaubst, schützt du dich vor Enttäuschung. Dahinter steht Angst: die Angst, dass du das gute Wort nicht verdienst, dass es ein Missverständnis ist. Du wehrst ab, was dich aufbauen könnte, weil dein inneres Urteil lauter ist. Worauf baust du – auf die Selbstkritik oder auf das Vertrauen in das, was andere sehen?
Ein Kompliment ist ein Geschenk, keine Prüfung. Wer auf Liebe baut, sagt einfach Danke und lässt das Gute hinein. Du darfst glauben, was andere an dir sehen – auch wenn du es selbst noch nicht ganz siehst.
Weiterfragen: Warum lieben wir Menschen, die uns wehtun? · Warum verletzen wir die, die uns am nächsten sind?