Der Körper will Ruhe, aber du wischst, sortierst und ordnest noch schnell etwas. Warum fühlt sich Aufräumen richtiger an als Ausruhen?
Aufräumen gibt dir das Gefühl, nützlich zu sein – während Pause sich wie Faulheit anfühlt. Dahinter steht Angst: die Angst, dass du nur genug wert bist, wenn du leistest. Die Ordnung draußen soll die Unruhe drinnen beruhigen. Worauf baust du – auf Leistung oder auf die Erlaubnis, einfach da zu sein?
Dein Körper ist kein Gerät, das sich beweisen muss, sondern ein Ort, an dem du wohnst. Wer auf Liebe baut, gönnt sich Ruhe, bevor die Erschöpfung sie erzwingt. Du darfst dich hinlegen, ohne etwas geleistet zu haben.
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