Musik, Podcasts, Videos – kaum ist es still, drehst du etwas auf. Freie Minuten werden gestopft, bis kein Spalt mehr offen bleibt. Warum hältst du die Leere zwischen den Tätigkeiten kaum aus?
Lärm übertönt die Fragen, die in der Stille aufsteigen. Dahinter steht Angst: die Angst, dass dir in der Ruhe auffällt, was dir fehlt oder was du nicht mehr willst. Beschäftigung wirkt wie Fortschritt, auch wenn sie nur Lärm ist. Worauf baust du – auf den Lärm oder auf das, was die Stille dir sagen will?
Stille ist kein Loch, das gestopft werden muss, sondern ein Raum, in dem etwas wachsen kann. Wer auf Liebe baut, hält die Ruhe aus und hört zu. Manchmal kommt die klarste Antwort erst, wenn alles andere leiser wird.
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