Seit Wochen zieht es in deiner Schulter, nachts wirst du davon wach. Doch wenn dich jemand fragt, sagst du: „Nicht schlimm.” Du trägst den Schmerz allein, als dürfte ihn niemand sehen.
Dahinter steht Angst: dass Klagen nervt oder dass der Schmerz erst durch Worte wirklich wird. Worauf baust du – auf das stille Ertragen oder auf das Aussprechen, das Hilfe möglich macht?
Wer auf Liebe baut, redet über das, was wehtut, statt es zu verstecken. Du darfst deinen Schmerz benennen – er wird kleiner, sobald ihn jemand mit dir trägt.
Weiterfragen: Warum isst du deine Mahlzeiten im Stehen und in Eile? · Warum meldest du dich krank, aber arbeitest trotzdem weiter?