Die Uhr zeigt Mitternacht, doch du scrollst weiter, räumst noch auf, machst noch etwas fertig. Schlafen fühlt sich an wie Aufgeben. Du klammerst dich an den Tag, als gäbe es morgen keinen neuen.
Dahinter steht Angst: dass die Nacht dich überholt und du dein Leben nicht festhalten kannst. Worauf baust du – auf das Festhalten der Stunden oder auf das Loslassen, das dich neu stärkt?
Wer auf Liebe baut, vertraut der Nacht und gibt dem Körper seine Ruhe zurück. Du darfst den Tag beenden – morgen wartet ein neuer, und du wirst ihn besser bestehen, wenn du jetzt schläfst.
Weiterfragen: Warum ignorierst du den Schmerz, der dich an etwas erinnern will? · Warum gönnst du deinem Körper keine Pause, bis er sie sich nimmt?