Warum greifst du zum Handy, bevor du überhaupt wach bist?

Kaum öffnest du die Augen, greifst du schon nach dem Bildschirm. Nachrichten, Zahlen, fremde Leben – bevor du überhaupt bei dir selbst angekommen bist. Warum fühlt sich Stille am Morgen unerträglich an?

Der erste Griff zum Handy betäubt die Ruhe, in der deine eigenen Gedanken laut werden. Dahinter steht Angst: die Angst, einen Moment allein mit dir zu sein, ohne Ablenkung, ohne Bestätigung. Du füllst die Stille, damit nichts in dir an die Oberfläche kommt. Worauf baust du – auf Ablenkung oder auf die Begegnung mit dir selbst?

Dein Tag gehört dir, bevor er jemand anderem gehört. Fünf Minuten Stille am Morgen reichen, um dich zu erinnern, wer du bist. Wer auf Liebe baut, begegnet sich selbst zuerst – und begegnet dann der Welt.

Weiterfragen: Willkommen bei „Na, warum?" · Warum schiebst du Dinge auf, die dir guttun?

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