Warum klammerst du dich an gestern, obwohl heute ruft?

Ein Kapitel ist zu Ende, und trotzdem blätterst du immer wieder zurück. Du hältst fest an dem, was war, als könnte die Vergangenheit dich tragen. Die Erinnerungen werden dir wichtiger als der Tag, der gerade vor dir liegt.

Dahinter steht Angst: dass das Neue dich überfordert und du im Unbekannten verloren gehst, ganz ohne den Halt von früher. Worauf baust du – auf das, was vergangen ist, oder auf das, was jetzt entstehen darf?

Wer auf Liebe baut, lässt los, was er nicht festhalten muss. Du darfst das Alte ehren und trotzdem ins Heute gehen – dort wartet dein Leben.

Weiterfragen: Warum tust du so, als wäre dir alles egal, wenn es dir nicht egal ist? · Warum hältst du an einer Meinung fest, obwohl du zweifelst?

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