Du läufst denen hinterher, die sich rar machen, und übersiehst die, die wirklich für dich da sind. Das Unerreichbare zieht dich an, als müsstest du dir Liebe erst verdienen. So wiederholst du dasselbe Muster der Zurückweisung.
Dahinter steht Angst: dass Liebe, die man dir freiwillig gibt, weniger wert ist als die, um die du kämpfen musst. Worauf baust du – auf das Erobern oder auf das Annehmen dessen, was dir offen entgegenkommt?
Wer auf Liebe baut, wählt die, die ihn wählen. Du darfst dich für Menschen entscheiden, die dich wollen – du musst Liebe nicht erobern, du darfst sie annehmen.
Weiterfragen: Warum hältst du Liebe für etwas, das man verdienen muss? · Warum sagst du Ja, wenn du Nein meinst, und fühlst dich danach leer?