Du wechselst die Straßenseite, nimmst den Umweg, drückst dich in den Hauseingang – nur um einer Begegnung auszuweichen. Nicht weil der Mensch dir etwas getan hat, sondern weil du das Gespräch fürchtest. Der Weg wird länger, dein Leben enger.
Dahinter steht Angst: vor der Nähe, die eine zufällige Begegnung herstellt, und vor der Mühe des Smalltalks. Worauf baust du – auf das Ausweichen oder auf die Offenheit, die in jeder Begegnung steckt?
Wer auf Liebe baut, nimmt den direkten Weg und begegnet. Du darfst Menschen treffen, ohne zu wissen, was daraus wird – oft ist es mehr, als du fürchtest.
Weiterfragen: Warum isst du immer an derselben Stelle? · Warum sagst du „nur noch fünf Minuten“ und meinst eine Stunde?