Wenn jemand da ist, bleibt alles stehen, als wäre der Tisch nicht deiner. Sobald du allein bist, räumst du auf, schnell und gründlich. Die Ordnung kommt erst, wenn der Blick der anderen geht.
Dahinter steht Angst: dass dein Rhythmus, dein Tempo, dein Leben unter Beobachtung nicht genügen könnte. Worauf baust du – auf den Blick der anderen oder auf deinen eigenen Rhythmus?
Wer auf Liebe baut, räumt dann auf, wenn es ihm passt, und lässt den Tisch so stehen, wie er ihn braucht. Du darfst deinen Raum nach deinem Takt leben, auch wenn jemand zusieht.
Weiterfragen: Warum isst du vor dem Fernseher, obwohl du es gar nicht genießt? · Warum lässt du das Wasser laufen, während du die Zähne putzt?