Jemand ist freundlich, verlässlich, gut zu dir – und du suchst nach dem Fehler. Du testest, zweifelst und wartest auf den Moment, in dem es sich als falsch erweist. Die Guten müssen bei dir mehr beweisen als alle anderen.
Dahinter steht Angst: dass du dich täuschen lässt, wenn du jemandem vertraust, der dir guttut. Worauf baust du – auf die ewige Prüfung oder auf das Vertrauen, das Nähe erst möglich macht?
Wer auf Liebe baut, lässt das Gute zu, ohne es zu zerlegen. Du darfst annehmen, was dir guttut – nicht jeder, der freundlich ist, hat einen Haken.
Weiterfragen: Warum nimmst du Nähe als Gefahr statt als Ruhe wahr? · Warum wartest du, dass der andere errät, was du fühlst?