Jemand kommt dir wirklich nah, und genau dann ziehst du dich zurück. Das, was du dir gewünscht hast, wird plötzlich unerträglich nah. Du sehnst dich nach Verbundenheit und fürchtest sie zugleich.
Dahinter steht Angst: dass du dich verlierst, wenn du dich einem anderen wirklich öffnest. Worauf baust du – auf die sichere Distanz oder auf die Nähe, die dich verändern darf?
Wer auf Liebe baut, hält die Nähe aus, auch wenn sie beunruhigt. Du darfst dich öffnen und zugleich du selbst bleiben – Nähe und Eigenheit schließen sich nicht aus.
Weiterfragen: Warum prüfst du die Liebe, statt sie zu erleben? · Warum bleibst du leise, wo ein Wort alles ändern könnte?