Du teilst dich in zwei: hier der Verstand, dort das Gefühl. Als müsste eines gewinnen und das andere verschwinden.
Dahinter steht Angst: die Angst, dass das Gefühl dich unvernünftig macht. Worauf baust du – auf die Trennung oder auf das Ganze, das beides braucht?
Wer auf Liebe baut, darf denken und fühlen zugleich. Du darfst beidem zuhören, ohne eines zu verurteilen.
Weiterfragen: Warum nimmst du dir Kritik von Fremden mehr zu Herzen als Lob von Nahen? · Warum entschuldigst du deine Freude, als wäre sie unverdient?